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Technologie

FTC wirft Amazon Manipulation von Anzeigenauktionen vor

Die US-amerikanische Federal Trade Commission (FTC) und 22 Bundesstaaten haben gestern Klage gegen Amazon eingereicht. Ihnen zufolge hat das Unternehmen sieben Jahre lang heimlich Werbetreibende überhöht abgerechnet, indem es seine Anzeigenauktionen manipulierte.

1. September 2026
FTC wirft Amazon Manipulation von Anzeigenauktionen vor

Die US-amerikanische Federal Trade Commission (FTC) und 22 Bundesstaaten reichten gestern Klage gegen Amazon ein. Die Behörden werfen dem E-Commerce-Giganten vor, Werbetreibende über einen siebenjährigen Zeitraum systematisch und heimlich zu hohe Preise berechnet zu haben, indem die Auktionspreise für Werbung auf der Plattform manipuliert wurden.

Gemäß der Klageschrift hat Amazon seit 2019 angeblich tatsächliche Auktionsergebnisse mit von Amazon festgelegten höheren Preisen außer Kraft gesetzt. Werbetreibende glaubten Berichten zufolge, dass wettbewerbsorientierte Auktionen die Anzeigenpreise auf Amazons Website bestimmten. Die FTC behauptet, dass interne Dokumente und Nachrichten, die während der Ermittlungen gesammelt wurden, enthüllen, wie Amazon die Preise für Sponsored Products, Sponsored Brands und Sponsored Display Anzeigen erhöht hat.

Die Ermittlungen der FTC zu Amazons Werbepraktiken begannen im Jahr 2024. Diese Klage ist Teil einer breiteren regulatorischen Bemühung, die Marktmacht und die wettbewerbswidrigen Praktiken großer Technologieunternehmen in den Vereinigten Staaten zu untersuchen. Die Werbeeinnahmen von Amazon stellen einen bedeutenden und wachsenden Teil des Geschäfts dar.

Die Klage zielt darauf ab, das zu adressieren, was die FTC als "geheime Machenschaften" bezeichnet, um Amazons Gewinne durch die Manipulation eines Kernbereichs seiner Werbedienstleistungen zu steigern. Der Ausgang der rechtlichen Auseinandersetzung könnte beeinflussen, wie Online-Werbeauktionen branchenweit durchgeführt werden.

Originalquelle: arstechnica.com