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Verbraucher

FTC untersucht 'Made in USA'-Angaben bei sieben Unternehmen

Die US-Handelskommission (FTC) geht gegen sieben Unternehmen vor, die angeblich ihre Produkte mit 'Made in USA'-Etiketten falsch darstellen.

15. Juli 2026
FTC untersucht 'Made in USA'-Angaben bei sieben Unternehmen

Die US-Handelskommission (FTC) hat Ermittlungen gegen sieben Unternehmen eingeleitet, die mutmaßlich irreführende "Made in USA"-Angaben gemacht haben. Warnschreiben wurden unter anderem an A&F Drum Company LLC, Z-Tech Advanced Technologies Inc. und Vtron Inc. versandt.

Nach Angaben der FTC haben diese Unternehmen möglicherweise die Herkunft ihrer Waren falsch dargestellt. Die Behörde zielt darauf ab sicherzustellen, dass Produkte, die als "Made in USA" gekennzeichnet sind, tatsächlich amerikanische Fertigung und Arbeit widerspiegeln. Christopher Mufarrige, Leiter des FTC Bureau of Consumer Protection, erklärte, dass das Untergraben des Verbrauchervertrauens durch falsche Angaben mit Rechenschaftspflicht geahndet wird.

Die Richtlinien der FTC besagen, dass ein Produkt "vollständig oder nahezu vollständig" in den Vereinigten Staaten hergestellt sein muss, um die Kennzeichnung "Made in USA" tragen zu dürfen. Dies bedeutet im Allgemeinen, dass die Endmontage und wesentliche Verarbeitungsschritte im Inland stattfinden müssen und ausländische Bestandteile unerheblich sind. Die Verbraucherstimmung zeigt eine starke Präferenz für inländisch produzierte Waren; eine Umfrage ergab, dass 61 Prozent der Amerikaner die US-Herkunft bei ihren Kaufentscheidungen berücksichtigen.

Diese Durchsetzungsmaßnahme folgt auf eine Exekutivverordnung vom März, die auf wahrheitsgemäße Werbung für in Amerika hergestellte Produkte abzielt und ein Vorgehen gegen rechtswidrige "Made in USA"-Angaben signalisiert.

Originalquelle: inc.com