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Technologie

FTC erhielt Verbraucherbeschwerden über Phia vor Cookie-Skandal

Die US-Verbraucherschutzbehörde FTC erhielt Anfang 2023 Beschwerden über Phias nicht offengelegte Werbepraktiken, Monate bevor der „Cookie-Stuffing“-Skandal öffentlich wurde, laut FOIA-Unterlagen.

13. August 2026
FTC erhielt Verbraucherbeschwerden über Phia vor Cookie-Skandal

Die US-Bundeshandelskommission (FTC) hat mehrere Verbraucherbeschwerden gegen das Technologieunternehmen Phia erhalten, und das Monate bevor der Skandal um die Vergütungspraktiken des Unternehmens öffentlich bekannt wurde. Dies geht aus Dokumenten hervor, die im Rahmen einer FOIA-Anfrage (Freedom of Information Act) beschafft wurden.

Die Akten zeigen, dass die FTC bereits im Januar des vergangenen Jahres begann, Informationen über Phias Geschäftspraktiken zu sammeln. Die Beschwerden konzentrierten sich insbesondere auf die sogenannte „Cookie-Stuffing“-Methode, bei der unbemerkt Werbe-Cookies auf den Computern der Nutzer platziert werden, oft um Einnahmen aus Werbung zu generieren.

Phia, gegründet von Phoebe Gates, geriet erst später durch Medienberichte, unter anderem von Bloomberg, in die öffentliche Kritik bezüglich seiner Provisionszahlungen und Geschäftsmethoden. Die nun bekannt gewordenen FTC-Unterlagen deuten darauf hin, dass die Behörde bereits lange vor der breiten Berichterstattung Kenntnis von möglichen Problemen hatte.

Die Aufgabe der FTC ist es, Verbraucher vor irreführenden oder unlauteren Geschäftspraktiken zu schützen. Die frühzeitigen Beschwerden legen nahe, dass die Behörde bereits proaktiv handelte, um mögliche Verstöße gegen Werberichtlinien zu untersuchen, bevor die Angelegenheit zu einem größeren öffentlichen Thema wurde.

Originalquelle: inc.com