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Fertigung

FuelEU Maritime Pool mit Bio-LNG für Emissionsminderungen

Die EU-Verordnung FuelEU Maritime zielt auf die Reduzierung von Emissionen in der Seeschifffahrt ab. Gasums Bio-LNG-Poolservice unterstützt Reedereien bei der Erfüllung der Ziele.

10. Juli 2026
FuelEU Maritime Pool mit Bio-LNG für Emissionsminderungen

Die seit Anfang 2025 geltende EU-Verordnung FuelEU Maritime verpflichtet alle Schiffe mit einer Bruttotonnage von über 5.000 Tonnen, die EU-Häfen anlaufen, zur Reduzierung der CO2-Intensität ihres Kraftstoffs.

Bis Ende 2025 ist eine Reduzierung um 2 % vorgeschrieben, die bis 2050 schrittweise auf 80 % ansteigt. Bei Nichteinhaltung drohen Strafen.

Der Einsatz von verflüssigtem Erdgas (LNG) bietet der Seeschifffahrt einen guten Ausgangspunkt, da seine Lebenszyklusemissionen etwa 20 % niedriger sind als die herkömmlicher Kraftstoffe. FuelEU Maritime erlaubt zudem die freiwillige "Poolbildung" von Emissionen, sodass überschüssige Emissionsminderungen einiger Schiffe Defizite anderer ausgleichen können.

Das nordische Energieunternehmen Gasum bietet dies als Dienstleistung über seinen eigenen FuelEU Maritime Pool an. Hierbei generieren ausgewählte Schiffe, die von Gasum geliefertes Bio-LNG nutzen, Emissionsminderungskredite für andere Pool-Schiffe. Die Schiffe von Viking Line auf der Ostsee nutzen beispielsweise solches Bio-LNG.

Bio-LNG ist ein vollständig erneuerbarer Kraftstoff mit bis zu 90 % geringeren Lebenszyklusemissionen als fossile Brennstoffe. Es ist eine "Drop-in"-Alternative zu LNG ohne technische Anpassungen und kann aus Abfallströmen hergestellt werden, sogar mit negativen Emissionen durch Güllemanagement.

Originalquelle: gasum.com