Fujitsu und Supermicro erweitern strategische Kollaboration für Generative-AI-Plattform
Fujitsu und Supermicro vertiefen ihre strategische Zusammenarbeit im Bereich KI-Computing, um Unternehmen eine dedizierte Plattform für generative KI anzubieten. Das neue Dienstleistungspaket umfasst Supermicro-Server, Fujitsu-Wartung und Management-Tools.

Fujitsu Limited und Super Micro Computer, Inc. bauen ihre strategische Partnerschaft im Bereich KI-Computing aus, mit dem Ziel, Unternehmen dedizierte Plattformen für generative KI zur Verfügung zu stellen. Die Zusammenarbeit gipfelt in einem umfassenden Managed-Service-Angebot, das Supermicros leistungsstarke Server mit Fujitsus Support- und Managementlösungen kombiniert. Die Einführung ist für Juli 2025 geplant und zielt darauf ab, die sichere Anwendung generativer KI in Unternehmensumgebungen zu erleichtern.
Die Unternehmen präsentieren die PRIMERGY GX2570 M8s, einen Supermicro OEM-Server mit fortschrittlicher GPU-Technologie. Das Angebot umfasst SupportDesk, einen hochwertigen Wartungs- und Betriebsunterstützungsdienst für Supermicro-Produkte, einschließlich flüssigkeitsgekühlter und GPU-Server. Darüber hinaus vereinfacht das Infrastructure Manager-Tool die Serveradministration. Fujitsu wird diese Komponenten mit seinem proprietären Takane Large Language Model (LLM) integrieren, um einen Managed Service anzubieten, der es Kunden ermöglicht, generative KI zu nutzen, ohne die Vermögenswerte selbst besitzen zu müssen.
Der Einsatz generativer KI birgt Herausforderungen in Bezug auf Datensicherheit, unbeabsichtigtes Lernen und Compliance, insbesondere bei der Verarbeitung vertraulicher oder personenbezogener Daten. Die Notwendigkeit dedizierter Hochleistungsrechenumgebungen, gepaart mit robustem Support und Management, ist eine zentrale Anforderung. Dieses gemeinsame Angebot zielt darauf ab, diese Anforderungen durch eine integrierte Lösung zu erfüllen.
Der PRIMERGY GX2570 M8s-Server wird in einer luftgekühlten 10U-Konfiguration und einer flüssigkeitsgekühlten 4U-Konfiguration erhältlich sein, beide ausgestattet mit NVIDIA HGX B200 GPUs. Fujitsus SupportDesk-Service verspricht eine schnelle Vor-Ort-Reaktion innerhalb Japans und stützt sich dabei auf ein Netzwerk von 4.000 Ingenieuren. Der Infrastructure Manager zielt darauf ab, die Verwaltung von Supermicro- und Fujitsu-Servern zu optimieren und die Ressourcen der Kunden für die Anwendungsentwicklung freizusetzen.
Der von Fujitsu verwaltete Dienst umfasst Hardware, Wartung, Management und KI-Modelle wie Takane. Er bietet Kunden eine flexible und kosteneffiziente Möglichkeit, generative KI einzusetzen und die Geschäftstransformation voranzutreiben.