Fujitsu schließt Übernahme von GK Software ab – starkes Wachstum
Der japanische IT-Konzern Fujitsu hat alle Anteile an der GK Software SE übernommen. Das deutsche Softwareunternehmen für den Einzelhandel meldet erhebliche Umsatz- und Gewinnsteigerungen der letzten zwei Jahre.

Schöneck, Deutschland – Der japanische IT-Konzern Fujitsu hat im Sommer alle Aktien der GK Software SE übernommen und macht das deutsche Unternehmen damit zu einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft. Gleichzeitig meldete das Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 27,8 Prozent innerhalb der letzten zwei Jahre.
GK Software SE ist seit Juli vollständig im Besitz der japanischen Fujitsu Group. Das Unternehmen wird sein Logo zum 15. September um den Zusatz „a Fujitsu company“ erweitern. Die Übernahme, die im März 2023 mit einem freiwilligen öffentlichen Angebot von Fujitsu begann, ist nun offiziell abgeschlossen. GK Software wird als eigenständiges deutsches Unternehmen mit Fokus auf den Einzelhandel weiter agieren.
Eine neue Geschäftsführung unter der Leitung von CEO Michael Scheibner trat im Juni 2023 an. Unter ihrer Führung wurde das Unternehmen umstrukturiert und die Vertriebs- sowie Ertragszahlen signifikant verbessert. Scheibner erklärte das Ziel, den Kunden wieder in den Mittelpunkt zu stellen, indem die Lösungen auf die wichtigsten Herausforderungen der Kunden ausgerichtet wurden. Diese Strategie soll den Mehrwert für Kunden gesteigert und neue Ertragspotenziale geschaffen haben.
Der Umsatz von GK Software stieg von 152,1 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2022 auf 194,3 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2024. Gleichzeitig verbesserte sich die Profitabilität des Unternehmens erheblich. Das EBIT betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 27,2 Millionen Euro, was einer Steigerung von 62,4 Prozent gegenüber 2022 entspricht. Die EBIT-Marge verbesserte sich damit auf 14,0 Prozent.
Das starke Wachstum wird durch Erfolge im Neugeschäft gestützt. Das Unternehmen gewann in den letzten zwei Jahren fast 40 neue Kundenprojekte auf allen Kontinenten, darunter mehrere große internationale Einzelhändler. Auch das Implementierungsgeschäft mit Bestandskunden blieb robust.