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Fertigung

Zukünftige Fabriken könnte globale Fertigungswettbewerbsfähigkeit neu gestalten

KI und Robotik werden voraussichtlich bestimmen, wo die Produktion wirtschaftlich rentabel ist, und könnten potenziell die Wettbewerbsfähigkeit in Europa und den USA steigern, so ein BCG-Bericht.

11. Juli 2026
Zukünftige Fabriken könnte globale Fertigungswettbewerbsfähigkeit neu gestalten

Eine neue Generation von Fabriken, die künstliche Intelligenz (KI) und fortschrittliche Robotik einsetzen, wird die globale industrielle Wettbewerbsfähigkeit neu gestalten, so eine Studie von Boston Consulting Group (BCG). Dieser technologische Wandel könnte die Produktion in Regionen wie Europa und den Vereinigten Staaten im Vergleich zu traditionellen Niedriglohnfertigungszentren wirtschaftlich rentabler machen.

BCGs Forschung, die 1.000 Branchenführer befragte und 54 Länder analysierte, zeigt, dass KI und Automatisierung in bestimmten industriellen Aktivitäten Produktivitätssteigerungen von bis zu 60 % ermöglichen können. Diese Verbesserungen optimieren gleichzeitig Kosten, Erträge, Qualität, Produktionsgeschwindigkeit und Energieverbrauch.

Der Bericht warnt davor, dass ohne erhebliche Technologieinvestitionen fast 1 Billion US-Dollar an Fertigungswert aus Westeuropa und den nordischen Ländern abwandern könnten. In den USA sind rund 440 Milliarden US-Dollar gefährdet. Mit angemessenen Technologieinvestitionen und unterstützenden öffentlichen Politiken könnten jedoch bis zu 712 Milliarden US-Dollar in Europa und 223 Milliarden US-Dollar in den USA erhalten bleiben.

Die potenziellen Gewinne sind jedoch je nach Sektor unterschiedlich. In Frankreichs Lebensmittelindustrie könnte eine hyperproduktive Fabrik einen Kostenvorteil von 18 Prozentpunkten gegenüber der Produktion in China bieten. Der Chemiesektor in Frankreich könnte einen Vorteil von 5 Prozentpunkten erzielen. Im Gegensatz dazu wird erwartet, dass China in der Batteriefertigung einen deutlichen Vorsprung behält.

Originalquelle: bcg.com