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Technologie

Futuri warnt vor versteckten Kosten eigener KI-Entwicklung

Futuri-CEO Daniel Anstandig erklärt, dass der Aufbau von KI im eigenen Haus Unternehmen zwingt, quasi nebenbei als Softwarefirma zu agieren. Vier Risikokategorien wurden identifiziert.

28. August 2026
Futuri warnt vor versteckten Kosten eigener KI-Entwicklung

Futuris Vorstandsvorsitzender Daniel Anstandig hat Unternehmen vor den erheblichen und oft versteckten Kosten gewarnt, die mit der internen Entwicklung von generativer künstlicher Intelligenz (KI) verbunden sind. Laut Anstandig zwingen solche internen Projekte ein Unternehmen effektiv dazu, sich "freiwillig nebenbei als Softwareunternehmen zu betätigen".

Anstandig identifizierte vier Hauptkategorien, in denen interne KI-Entwicklungen höhere Risiken bergen als ursprünglich erwartet. Dazu gehören erhebliche anfängliche Entwicklungskosten, laufende Wartungs- und Aktualisierungsaufwände, die Herausforderung der Rekrutierung und Bindung spezialisierter KI-Talente sowie die Komplexität der Integration neuer KI-Systeme in die bestehende technologische Infrastruktur.

"Generative KI hat die Zeit kollabieren lassen...", bemerkte Anstandig und betonte, dass die rasante Entwicklung im KI-Bereich eine Fokussierung auf Kernkompetenzen erfordert. Er deutete an, dass der Versuch, fortschrittliche KI-Fähigkeiten intern zu replizieren, kritische Ressourcen binden und die Innovationsgeschwindigkeit im Vergleich zur Nutzung bestehender Marktlösungen verlangsamen kann.

Die Perspektive des Unternehmens ist, dass die Übernahme von vorgefertigten, skalierbaren KI-Lösungen einen kostengünstigeren und effizienteren Weg zur Nutzung der KI-Leistung bieten kann. Dieser Ansatz ermöglicht es Organisationen, sich schneller an Marktanforderungen anzupassen, ohne die langfristigen Verpflichtungen und Risiken, die mit der internen Softwareentwicklung in großem Maßstab verbunden sind.

Originalquelle: prnewswire.com