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Gallup-Umfrage: KI wird für Finanzberatung genutzt, aber das Vertrauen ist gering

Obwohl einige US-Erwachsene künstliche Intelligenz für Finanzberatung nutzen, ist das Vertrauen in KI als Ratgeberquelle gering, so eine neue Gallup-Umfrage. Etwa jeder Fünfte, der Rat sucht, hat KI genutzt.

7. August 2026
Gallup-Umfrage: KI wird für Finanzberatung genutzt, aber das Vertrauen ist gering

Eine neue Gallup-Umfrage, durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Finanzdienstleistungsunternehmen Edward Jones, zeigt, dass künstliche Intelligenz (KI) zwar als Quelle für Finanzberatung genutzt wird, das Vertrauen in die Technologie jedoch begrenzt ist. Die Umfrage ergab, dass sich etwa jeder fünfte US-Erwachsene, der im vergangenen Jahr Finanzberatung in Anspruch nahm, an KI gewandt hat.

Insgesamt haben nur etwa drei von zehn US-Erwachsenen "sehr viel" oder "einiges" Vertrauen in die Expertise von KI bei der Geldverwaltung, wobei nur 3 % "sehr viel" Vertrauen äußern.

Die Umfrage identifizierte eine Diskrepanz zwischen den Quellen, denen Amerikaner bei der Finanzberatung vertrauen, und denen, auf die sie sich tatsächlich verlassen. Während etwa 80 % der Erwachsenen zumindest "einiges" Vertrauen in professionelle Finanzberater haben, konsultierte nur etwa ein Drittel der Rat Suchenden einen Profi. Eine deutlich größere Gruppe, 73 %, gab an, sich auf eigene Internetrecherchen zu verlassen.

Finanzexperten raten Verbrauchern, KI nicht blind zu vertrauen. Taha Choukhmane, außerordentlicher Professor an der MIT Sloan School of Management, empfiehlt, KI als Ausgangspunkt zum Lernen zu nutzen und die Informationen mit anderen vertrauenswürdigen Quellen zu kombinieren. Er weist darauf hin, dass KI sehr nützlich sein kann, um komplexe Konzepte zu erklären und Einzelpersonen so zu befähigen, verschiedene Finanzinstrumente besser zu verstehen und zu nutzen.

Die Umfrage zeigte auch, dass jüngere Generationen eher KI für Finanzberatung nutzen, während ältere Erwachsene eher professionelle Berater bevorzugen. Die Kosten sind ein wichtiger Faktor, da professionelle Beratungen eine größere finanzielle Verpflichtung erfordern als kostenlose Online- oder Familienressourcen.

Originalquelle: fastcompany.com