Gallup-Umfrage: Wohlbefinden bei jungen Erwachsenen sinkt, Babyboomer zeigen Rekordzufriedenheit
Eine aktuelle Gallup-Studie zeigt, dass sich weniger als die Hälfte der Generation Z als „aufblühend“ beschreibt, während die Zufriedenheit der über 65-Jährigen ein Allzeithoch erreicht.

Die Lebenszufriedenheit jüngerer Generationen in den USA ist laut einer neuen Gallup-Umfrage deutlich gesunken. Lediglich 44 Prozent der 18- bis 29-Jährigen stufen ihr Leben derzeit als „aufblühend“ (thriving) ein, ein deutlicher Rückgang gegenüber den 64 Prozent aus dem Jahr 2010. Der Index basiert auf der Cantril-Skala, bei der eine Selbsteinschätzung von 7 oder höher auf einer Skala von 0 bis 10 als erfolgreich bewertet wird.
Im Gegensatz dazu berichten Babyboomer – Personen ab 65 Jahren – von einer zunehmenden Lebensqualität. 53 Prozent dieser Altersgruppe bezeichnen ihr Leben als zufriedenstellend, was dem bisherigen Rekordwert von 2021 entspricht. Als Hauptursache für diese positive Entwicklung bei älteren Befragten nennt Gallup eine verbesserte finanzielle Sicherheit; eine deutliche Mehrheit gab an, im vergangenen Jahr keine Sorgen um die eigene finanzielle Situation gehabt zu haben.
Der Abwärtstrend bei der Generation Z hat sich seit 2019 verstärkt. Gallup identifiziert eine Zunahme depressiver Verstimmungen, eine schwindende Qualität enger zwischenmenschlicher Beziehungen sowie ein geringeres Empfinden von täglicher Produktivität und Freude als wesentliche Belastungsfaktoren. Ähnliche Tendenzen einer abnehmenden Zufriedenheit zeigen sich auch bei Millennials und der Generation X.
Die Ergebnisse für 2026 basieren auf einer repräsentativen Umfrage unter 15 156 Erwachsenen in den USA, die über drei Quartale hinweg durchgeführt wurde.