GameStop CEO: Sonys Einstellung der Discs hat keine Auswirkung
GameStop CEO Ryan Cohen erklärte, dass Sonys Einstellung der Produktion physischer Spielplatten keine Auswirkungen auf das Unternehmen haben wird, da die Einnahmen sich stark in Richtung Sammlerstücke verlagert haben.

GameStop CEO Ryan Cohen hat erklärt, dass Sonys Entscheidung, die Produktion physischer PlayStation-Spieldiscs einzustellen, keine Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens haben wird. Die Einzelhandelskette, die historisch von Videospielverkäufen abhängig war, hat ihr Geschäftsmodell an veränderte Verbrauchergewohnheiten angepasst.
Cohen wies in einem kürzlichen Interview darauf hin, dass die Abkehr von physischen Medien durch Spielekonsolenhersteller wie Sony für die aktuellen Einnahmequellen von GameStop irrelevant sei. Dieser strategische Schwenk erfolgt zu einer Zeit, in der digitale Spiele-Downloads bei Verbrauchern immer beliebter werden und den traditionellen Markt für neue und gebrauchte Spielplatten verkleinern.
Laut von Bloomberg zitierten Daten machen Spieleverkäufe nur noch 18% des Gesamtumsatzes von GameStop aus. Im Gegensatz dazu sind Verkäufe von Sammlerstücken zum größten Segment des Unternehmens geworden und machen 41% des Gesamteinkommens aus. Diese Diversifizierung hat die finanzielle Landschaft von GameStop neu gestaltet.
Der Fokus des Unternehmens auf Sammlerstücke und sein angepasstes Umsatzmodell sollen Joe Cohens früheres Interesse an der Übernahme von eBay und dessen Positionierung als Konkurrent zu Amazon beeinflusst haben. Bei der Diskussion zukünftiger Verkaufsaussichten bekräftigte Cohen seinen Fokus auf das eBay-Angebot.