Gedeon Richter führt Notfallverhütungsmittel Escapelle ein
Gedeon Richter Plc. hat Informationen über Escapelle® (Levonorgestrel) veröffentlicht, ein Medikament zur Notfallverhütung.

Gedeon Richter Plc. hat Escapelle® eingeführt, ein Medikament für Frauen zur Notfallverhütung. Der Wirkstoff ist Levonorgestrel, eine synthetische Form des Progesterons.
Escapelle® ist zur Anwendung innerhalb von 72 Stunden nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder bei Versagen der Verhütungsmethode, wie z.B. einem Kondomriss, bestimmt. Der primäre Wirkmechanismus besteht darin, den Eisprung zu hemmen oder zu verzögern und somit eine Befruchtung zu verhindern. Das Medikament ist am wirksamsten, wenn es so bald wie möglich nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen wird, vorzugsweise innerhalb der ersten 12 Stunden.
Das Präparat ist kontraindiziert für Personen unter 16 Jahren, Schwangere oder bei Verdacht auf Schwangerschaft sowie bei schwerer Lebererkrankung. Vorsicht ist geboten bei leichten bis mittelschweren Leber- oder Gallenwegserkrankungen, bei Eileiterschwangerschaften in der Vorgeschichte oder bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, die die Absorption beeinträchtigen.
Notfallverhütung ist kein Ersatz für regelmäßige Verhütungsmethoden und ihre Wirksamkeit kann variieren. Wenn die Menstruation mehr als fünf Tage verspätet ist oder sich ihr Charakter ändert, sollte eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden. Die Möglichkeit einer Eileiterschwangerschaft sollte in Betracht gezogen werden, wenn eine Schwangerschaft nach der Anwendung von Escapelle® eintritt.
Gedeon Richter betont, dass Escapelle® nur zur gelegentlichen Anwendung bestimmt ist. Für die regelmäßige Familienplanung sollten reguläre Verhütungsmethoden verwendet werden. Das Unternehmen rät den Patientinnen, die Anweisungen des Medikaments strikt zu befolgen und bei Bedarf einen Arzt zu konsultieren.