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Gesundheit

Gedeon Richter präzisiert Anwendungshinweise für das Notfallkontrazeptivum Escapelle

Das Pharmaunternehmen Gedeon Richter informiert über den Wirkmechanismus und die Anwendung von Escapelle, das Levonorgestrel zur Notfallverhütung enthält.

4. November 2026

Das von Gedeon Richter vertriebene Präparat Escapelle enthält als Wirkstoff Levonorgestrel, ein synthetisches Hormon, das den Eisprung verzögert oder unterdrückt. Es wird zur Notfallkontrazeption eingesetzt, wenn die reguläre Verhütung versagt hat oder nicht angewendet wurde.

Die Wirksamkeit ist zeitkritisch; das Unternehmen empfiehlt die Einnahme so früh wie möglich innerhalb von 72 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr. Escapelle bietet keinen vollständigen Schutz und ist bei bereits bestehender Schwangerschaft wirkungslos. Das Unternehmen weist explizit darauf hin, dass das Mittel nicht als dauerhafte Verhütungsmethode dienen darf.

Zu den Gegenanzeigen zählen schwere Lebererkrankungen sowie bekannte Schwangerschaften. Gedeon Richter rät bei Zyklusunregelmäßigkeiten oder starken Unterleibsschmerzen nach der Einnahme zur ärztlichen Untersuchung, um seltene Komplikationen wie eine Eileiterschwangerschaft auszuschließen.

Originalquelle: gedeonrichter.com