Gedeon Richter Plc. meldet Rekordergebnisse für 2024
Gedeon Richter Plc. hat seinen Geschäftsbericht 2024 veröffentlicht, der ein signifikantes Wachstum und Rekordumsätze in allen Geschäftsbereichen zeigt. Die Pharmasal-es stiegen um 13 %, während das Betriebsergebnis um 38 % zunahm.

Gedeon Richter Plc. hat seinen Jahresbericht für 2024 veröffentlicht, der eine Rekordfinanzleistung in allen vier Geschäftsbereichen des Unternehmens aufzeigt. Die Pharmaumsätze stiegen um 13 % auf 845 Milliarden ungarische Forint, während das Betriebsergebnis (EBIT) um 38 % auf 261 Milliarden Forint anstieg. Der Nettoergebnis erhöhte sich um 51 % auf 239 Milliarden Forint.
Der CEO des Unternehmens betonte, dass 2024 trotz erheblicher geopolitischer Herausforderungen, darunter regionale Konflikte und Inflationsdruck, ein erfolgreiches Jahr war. Richter gelang es, den globalen Patientenzugang zu seinen Medikamenten und Behandlungen zu erweitern.
Alle vier Geschäftseinheiten – Zentralnervensystem (ZNS) und Psychiatrie, Frauengesundheit, Biotechnologie und Allgemeinmedizin – verzeichneten ein zweistelliges Umsatzwachstum. Insbesondere stieg der Umsatz von Vraylar® um 18 %, die Produkte im Bereich Frauengesundheit entwickelten sich außerordentlich gut, und sowohl die Biotechnologie als auch die Allgemeinmedizin verzeichneten ein anhaltendes zweistelliges Wachstum.
Richter erweiterte seine Geschäftstätigkeit auch durch wichtige Transaktionen in der Geschäftsentwicklung, einschließlich einer Co-Entwicklungs- und Lizenzvereinbarung mit AbbVie zur Weiterentwicklung neuartiger Behandlungen für neuropsychiatrische Erkrankungen. Das Unternehmen gründete ein neues Forschungszentrum in Belgien zur Entwicklung innovativer Lösungen für Frauengesundheitsprobleme.
Weitere Errungenschaften umfassen einen verbesserten Patientenzugang, wobei die Nutzung von Vraylar® seit der Markteinführung rund 1,7 Millionen Patienten erreichte, sowie die erfolgreiche Einführung neuartiger oraler Antikoagulanzien (NOACs) in mehreren Ländern. Das Unternehmen verdoppelte auch seine Chargenkapazität in seiner Produktionsanlage für biologische Medikamente.