Gedeon Richter bringt Denosumab-Biosimilar Junod® auf den deutschen Markt
Gedeon Richter Plc. hat sein Denosumab-Biosimilar Junod® am 1. Dezember 2025 in Deutschland zur Behandlung von Osteoporose und hohem Frakturrisiko eingeführt. Phase-3-Daten belegen therapeutische Äquivalenz zum Originalpräparat bei deutlicher Kostenersparnis.

Gedeon Richter Plc. hat am 1. Dezember 2025 das Denosumab-Biosimilar Junod® (RGB-14-P) auf dem deutschen Markt eingeführt. Das Medikament ist zur Behandlung der postmenopausalen Osteoporose sowie bei therapiebedingtem Knochenschwund zugelassen. Die EU-Kommission erteilte die Zulassung im Juni 2025.
Eine Phase-3-Studie hat die therapeutische Gleichwertigkeit von Junod® mit dem Referenzpräparat Prolia® (Amgen) in Bezug auf Wirksamkeit, Sicherheit und Immunogenität bestätigt. Die Markteinführung von Junod® bietet eine kostengünstigere Behandlungsoption und kann den Zugang zur wirksamen Therapie erweitern.
Osteoporose ist eine weit verbreitete Knochenerkrankung, die insbesondere bei Frauen nach der Menopause das Frakturrisiko erheblich erhöht. Dies führt zu Schmerzen, eingeschränkter Lebensqualität und verursacht hohe Kosten im Gesundheitswesen. Trotz verfügbarer Therapien bleibt die Versorgung oft unzureichend.
Junod® ist ein humaner monoklonaler Antikörper, der den RANKL/RANK-Signalweg blockiert und so die Knochenresorption hemmt. Es wird als subkutane Injektion von 60 mg alle sechs Monate verabreicht. Gedeon Richter produziert das Biosimilar in seinen eigenen europäischen Produktionsanlagen.