Gelken veröffentlicht technische Analyse zu Qualitätsmängeln bei Gummibonbon-Herstellung
Der Gelatinehersteller Gelken beschreibt Strategien zur Vermeidung von Kristallisation und Klebrigkeit in der Süßwarenproduktion durch optimierte Prozesskontrolle.

Kristallisation und eine unerwünschte Oberflächenklebrigkeit gehören zu den häufigsten Ursachen für Chargenfehler bei der Herstellung von Gummibonbons. Eine technische Analyse des Unternehmens Gelken zeigt auf, dass diese Defekte durch eine präzise Steuerung der Gelatine-Eigenschaften und eine genaue Abstimmung der Rohstoffverhältnisse minimiert werden können.
Kristallisationsprobleme entstehen, wenn Zucker oder Polyole aus einer übersättigten Lösung auskristallisieren, was zu einer sandigen Textur oder einem weißen Schleier auf der Oberfläche führt. Als Hauptursachen identifiziert das Unternehmen ein unausgewogenes Verhältnis zwischen Glukosesirup und Saccharose sowie eine zu starke Eindampfung während des Kochvorgangs. Um die Stabilität des Produkts zu gewährleisten, wird eine strikte Kontrolle der Feststoffverhältnisse empfohlen.
Im Gegensatz dazu wird Klebrigkeit meist durch eine unausgewogene Wasseraktivität oder eine unzureichende Festigkeit des Gelatine-Netzwerks verursacht. Wenn der Trocknungsprozess unvollständig bleibt oder die verwendete Gelatine nicht die erforderliche Bloom-Stärke aufweist, kann freies Wasser austreten und zum Verkleben der Stücke führen. Gelken rät Herstellern, sowohl die Trocknungsbedingungen als auch die Spezifikationen der eingesetzten Gelatine streng zu überwachen, um die Konsistenz und Haltbarkeit der Produkte zu sichern.