Gelken veröffentlicht Leitfaden zu Speisegelatine für Lebensmittelhersteller
Gelken hat einen umfassenden Leitfaden für die Lebensmittelindustrie veröffentlicht, der die Eigenschaften, Herstellung und Anwendung von Speisegelatine detailliert beschreibt.

Der Hersteller Gelken hat einen Informationsleitfaden für die Lebensmittelindustrie veröffentlicht, der die Verwendung und die Eigenschaften von Speisegelatine beleuchtet. Der Leitfaden behandelt den Ursprung von Gelatine, ihre Herstellungsverfahren sowie ihre Schlüsseleigenschaften wie Bloomstärke und Viskosität.
Gelatine ist ein Protein, das aus tierischen Rohstoffen wie Häuten und Knochen gewonnen wird und einzigartige gelbildende, stabilisierende, schaumbildende und emulgierende Eigenschaften aufweist. Der Leitfaden erklärt insbesondere die Unterschiede zwischen Typ A (säurebehandelt) und Typ B (alkalische Behandlung) Gelatine sowie ihre Eignung für verschiedene Lebensmittel wie Süßwaren, Milchprodukte und Fleischprodukte.
Das Dokument bietet auch praktische Ratschläge für Lebensmittelhersteller zur Auswahl der geeigneten Gelatinequalität für ihre Produktionslinien. Es wird hervorgehoben, wie Schlüsselfaktoren wie Bloomstärke, Viskosität und Partikelgröße die Textur und das Mundgefühl des Endprodukts beeinflussen. Der Schmelzpunkt von Gelatine nahe Körpertemperatur (etwa 35°C) macht sie zu einem beliebten Inhaltsstoff, der für ein angenehmes „Schmelz-im-Mund“-Gefühl sorgt.
Laut Gelken zielt der Leitfaden darauf ab, Lebensmittelherstellern zu helfen, diesen vielseitigen Inhaltsstoff besser zu verstehen und seine Verwendung in der Produktentwicklung und Produktion zu optimieren. Er befasst sich auch mit regulatorischen Aspekten der Gelatinesicherheit.