Gen Z und Gen Alpha treiben bis 2035 40 % der Modeausgaben
Jüngere Generationen, Gen Z und Gen Alpha, werden voraussichtlich innerhalb eines Jahrzehnts 40 % der Modeausgaben ausmachen und die Branchendynamik verändern.

Gen Z- und Gen Alpha-Konsumenten werden bis 2035 voraussichtlich 40 % der globalen Modeausgaben ausmachen, so ein neuer Bericht von Boston Consulting Group (BCG) und Women's Wear Daily (WWD). Diese jüngeren demografischen Gruppen geben 7 % mehr ihres verfügbaren Einkommens für Kleidung und Schuhe aus als frühere Generationen.
Der Bericht, der auf einer Umfrage unter mehr als 9.000 US-Verbrauchern basiert und über 50.000 Social-Media-Beiträge analysiert, beleuchtet die sich wandelnden Einkaufsgewohnheiten dieser Kohorten. Sie entdecken Marken eher über soziale Medien und betrachten digitale Kreative und Influencer als gleichwertig mit Prominenten. Insbesondere Mikro-Influencer sind wichtige Treiber für die Markenentdeckung.
Künstliche Intelligenz (KI) spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle: 41 % der Gen Z- und Gen Alpha-Konsumenten nutzen KI wöchentlich für Modeeinkäufe, eine höhere Rate als bei älteren Generationen. KI wird zur Entdeckung von Trends, zur Einholung von Styling-Tipps und zum Preisvergleich genutzt und etabliert sich so als vertrauenswürdiger Einkaufshelfer für jüngere Konsumenten.
Die Forschung identifiziert auch eine Verlagerung der Markentreue, wobei Gen Z und Gen Alpha eher produktloyal als markenloyal sind. Sie suchen nach einzigartigen und emotional ansprechenden Produkten, anstatt konsequent von denselben Marken zu kaufen. Etwa die Hälfte der jungen Konsumenten erwartet persönliche Ansprache und maßgeschneiderte Produktempfehlungen.