Generation Z kämpft mit automatisierter Jobsuche
Die Arbeitssuche gestaltet sich für die Generation Z zunehmend schwierig, da KI-gestützte Auswahlprozesse und Scheinstellen die Kommunikation erschweren.

Laut Berichten von Inc. Magazine stoßen junge Arbeitssuchende der Generation Z vermehrt auf Hürden in einem durch Künstliche Intelligenz geprägten Rekrutierungsumfeld. Viele Bewerber berichten, dass ihre Unterlagen von Algorithmen aussortiert werden, bevor sie jemals von einem Personalverantwortlichen gesichtet werden.
Die Situation wird durch die Verbreitung von sogenannten Geisterstellen verschärft – Stellenanzeigen für Positionen, die in Wahrheit nicht besetzt werden sollen. Diese Praxis sorgt für Frustration und lässt die Jobsuche für viele hoffnungslos erscheinen. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts SSRS empfinden 62 Prozent der Befragten der Gen Z den aktuellen Arbeitsmarkt als schlecht, während dieser Wert in der Gesamtbevölkerung bei 47 Prozent liegt.
Experten beobachten, dass der Einsatz von KI-Interviews und automatisierten Auswahlverfahren den Rekrutierungsprozess zunehmend entmenschlicht. Bewerber beklagen das Fehlen eines echten Dialogs mit den Unternehmen. Die daraus resultierende Ineffizienz bei der Stellenvermittlung wird von Beobachtern als eine Form der technischen Sackgasse gewertet, in der sowohl Unternehmen als auch qualifizierte Bewerber den Anschluss verlieren.