Gen Z-Frauen gründen vermehrt Unternehmen
Laut einer neuen Umfrage gründet die jüngste Generation von Frauen mit höherer Frequenz Unternehmen als ältere Demografien. Faktoren wie Elternschaft und der Wunsch nach Flexibilität scheinen wesentliche Treiber zu sein.

Frauen der jüngsten Generation, Gen Z, gründen Unternehmen signifikant häufiger als andere Altersgruppen, wie eine neue Umfrage von Gusto aufzeigt. Während die Gesamtzahl der von Frauen gegründeten Unternehmen im Jahr 2025 zurückging, stach die Gen Z durch eine starke unternehmerische Aktivität hervor.
Unter den Frauen, die 2025 ein Unternehmen gründeten, gehörten 47 % zur Gen Z-Kohorte, eine Steigerung von 38 % im Vorjahr. Gen X-Frauen folgten mit 46 %, Millennials mit 43 % und die Babyboomer-Generation mit 23 %.
Elternschaft scheint ein besonderer Treiber für die Unternehmertätigkeit von Gen Z-Frauen zu sein, mit einem bemerkenswerten Geschlechterunterschied. Gen Z-Frauen sind doppelt so wahrscheinlich wie ihre männlichen Pendants für die Kinderbetreuung verantwortlich. Fast 20 % der neuen Gen Z-Unternehmerinnen waren Eltern, verglichen mit 11 % der Männer. Fünfzehn Prozent der Unternehmerinnen nannten die Elternschaft als Motivation für die Unternehmensgründung, verglichen mit nur 1 % der Männer.
Frauen haben sich in letzter Zeit in Rekordzahlen vom Arbeitsmarkt zurückgezogen, auch aufgrund gestiegener Kinderbetreuungskosten. Unternehmertum bietet einigen Frauen einen Weg, ihre eigenen Zeitpläne zu kontrollieren und flexibler zu arbeiten. Schwarze Frauen spielen ebenfalls eine bedeutende Rolle: 69 % der neuen, von Schwarzen gegründeten Unternehmen im Jahr 2025 wurden von Frauen gegründet.
Interessanterweise sind Gen Z-Frauen weniger auf künstliche Intelligenz angewiesen als Männer. Nur 2,4 % der Gen Z-Unternehmerinnen gaben an, ihr Unternehmen nicht ohne KI gegründet zu haben, verglichen mit 16,2 % der Männer. Die Forschung deutet darauf hin, dass junge Unternehmerinnen weniger von technologischen Fortschritten abhängig sind als Männer.