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Gen Z: Vertrauen in gesetzliche Rente sinkt weiter

Nur noch jede zweite junge Person in Deutschland rechnet mit einer gesetzlichen Rente. Gleichzeitig zeigt sich eine hohe Zustimmung zum geplanten Altersvorsorge-Depot, dessen Bekanntheit jedoch noch ungleich verteilt ist.

1. Oktober 2026
Gen Z: Vertrauen in gesetzliche Rente sinkt weiter
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Frankfurt am Main – Das Vertrauen der Gen Z in die gesetzliche Rente ist im Vergleich zum Vorjahr weiter gesunken. Laut einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag von ING Deutschland und Visa erwartet nur noch 49 Prozent der 18- bis 30-Jährigen, im Alter eine gesetzliche Rente zu erhalten. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 56 Prozent.

Die Sorge vor Altersarmut ist bei jungen Erwachsenen hoch; 79 Prozent fürchten sich davor. Das ab 2027 geplante staatlich geförderte Altersvorsorge-Depot findet bei 65 Prozent der Befragten Anklang. Allerdings besteht eine erhebliche Wissenslücke: Während zwei Drittel der jungen Männer das Depot kennen, ist es nur jeder zweiten jungen Frau bekannt.

Die Auswertung anonymisierter Daten von ING Deutschland zeigt, dass die Gen Z aktiv für das Alter vorsorgt. Knapp die Hälfte (47 Prozent) der jungen Depotkunden spart regelmäßig mittels Wertpapiersparplänen, im Durchschnitt etwa 365 Euro monatlich. Der Großteil dieser Sparraten (90 Prozent) fließt in börsengehandelte Indexfonds (ETFs), die maßgeblich den Vermögensaufbau prägen.

"Die Gen Z nimmt ihre finanzielle Zukunft selbst in die Hand", sagt Lars Stoy, Vorstandsvorsitzender der ING Deutschland. "Sie spart regelmäßig, investiert langfristig und nutzt vor allem breit gestreute ETFs. Das Altersvorsorge-Depot trifft damit bei vielen jungen Erwachsenen einen Nerv und wir wollen diesen Schritt für sie so einfach wie möglich gestalten."

Die Daten verdeutlichen zudem, dass junge ING-Kunden mehrheitlich auf breit gestreute ETFs setzen. Das durchschnittliche Depotvolumen stieg innerhalb eines Jahres von 14.600 auf 17.800 Euro. Selbst in volatilen Marktphasen zeigen die jungen Anleger Gelassenheit, ihr Handelsverhalten hat sich kaum verändert.

Originalquelle: ing.de