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Technologie

General Motors darf Kundendaten nicht mehr verkaufen

Die US-Handelskommission FTC hat General Motors für fünf Jahre vom Verkauf von Kundendaten ausgeschlossen. Der Autohersteller sammelte und verkaufte Informationen über Fahrgewohnheiten.

13. September 2026
General Motors darf Kundendaten nicht mehr verkaufen

Die US-Handelskommission (FTC) hat General Motors mit einem beispiellosen fünfjährigen Verbot belegt, Kundendaten an Auskunfteien und externe Datenhändler zu verkaufen. Der Autohersteller hatte zuvor Daten über die Fahrgewohnheiten seiner Kunden gesammelt und verkauft, wie z.B. Informationen darüber, wie oft sie zu schnell fuhren oder ob sie nachts unterwegs waren.

Die Strafe resultiert aus Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes angesichts der fortschreitenden Fahrzeugtechnologie. Moderne Autos sammeln riesige Datenmengen, und die Vorschriften für deren Nutzung und Verkauf sind noch in der Entwicklung. Der Fall GM unterstreicht die Notwendigkeit strengerer Aufsicht und Transparenz bei der Datenerfassung und -verwertung.

Die Entscheidung der FTC stellt einen bedeutenden Schritt zur Verbesserung des Verbraucherschutzes im Automobilsektor dar. Das Verbot verpflichtet GM, den Datenverkauf sofort einzustellen und wird dessen Geschäftstätigkeit in den nächsten fünf Jahren erheblich beeinträchtigen. Es könnte auch als warnendes Beispiel für andere Hersteller dienen, die Kundendaten sammeln.

Dieser Vorfall ist Teil einer breiteren Debatte über autonome Fahrzeuge und die von ihnen generierten Daten. Da Autos immer intelligenter und vernetzter werden, wird der Schutz der Datenintegrität zu einem kritischen Thema für Verbraucher und Regulierungsbehörden.

Originalquelle: theverge.com