General Motors CEO: Elektroautos bleiben langfristiges Ziel trotz Verlangsamung
General Motors CEO Mary Barra bestätigte, dass das Unternehmen Elektroautos als sein Endziel betrachtet, auch wenn sich die Verbreitung von E-Autos in den USA verlangsamt hat.

General Motors (GM) betrachtet Elektroautos weiterhin als sein oberstes langfristiges Ziel, trotz einer Verlangsamung bei der Einführung von E-Autos in den Vereinigten Staaten. Konzernchefin Mary Barra erklärte in einem Interview mit dem Fortune Magazin, dass sie erwartet, dass E-Autos bis 2030 40% bis 50% des Umsatzes von GM ausmachen werden.
Bei aller Konzentration auf die Elektrifizierung räumte Barra ein, dass das Unternehmen noch mehrere Jahre lang Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und Hybridmodelle produzieren wird. Dieser Ansatz ermöglicht es GM, den sich entwickelnden Automobilmarkt und die Verbraucherpräferenzen zu steuern.
Barra führte die langsamere Akzeptanz von E-Autos in den USA auf regulatorische und politische Rahmenbedingungen zurück. Sie verglich dies mit China und Europa, wo ihrer Meinung nach aggressivere staatliche Politik bezüglich Emissionen und Ladeinfrastruktur die Einführung von E-Autos beschleunigt hat.
Folglich plant GM, weiterhin Hybridmodelle neben seinen Elektroangeboten einzuführen und wird weiterhin in Batterietechnologie und Ladeinfrastruktur investieren. Das Engagement des Unternehmens für eine elektrische Zukunft bleibt bestehen, während seine Strategie an die aktuellen Marktgegebenheiten angepasst wird.