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Technologie

General Motors zahlt 220 Millionen Dollar nach Streit um Verkauf von Fahrerdaten

General Motors hat sich auf einen Vergleich in Höhe von 220 Millionen Dollar geeinigt, um Vorwürfe über den unerlaubten Verkauf von Fahrer- und Standortdaten beizulegen.

29. Oktober 2026
General Motors zahlt 220 Millionen Dollar nach Streit um Verkauf von Fahrerdaten

General Motors (GM) hat sich bereit erklärt, 220 Millionen Dollar zu zahlen, um Klagen von 36 US-Generalstaatsanwälten beizulegen. Der Rechtsstreit betraf das mittlerweile eingestellte Programm 'Smart Driver', über das GM detaillierte Daten zu Fahrgewohnheiten wie Beschleunigung, Bremsverhalten und zurückgelegten Strecken erfasste.

Den Vorwürfen zufolge leitete GM diese Informationen an Datenmakler weiter, wodurch Versicherungsunternehmen in die Lage versetzt wurden, Daten über die Fahrweise von Kunden zu erwerben. Dies geschah ohne ausdrückliche Zustimmung der betroffenen Fahrer, was eine breite Debatte über den Datenschutz in vernetzten Fahrzeugen auslöste.

Im Rahmen der Einigung muss GM die Erhebung von Fahrdaten künftig einschränken. Zudem ist das Unternehmen verpflichtet, vor einer erneuten Datenerhebung oder -weitergabe eine explizite Zustimmung der Fahrer einzuholen. Mit der Zahlung endet ein langwieriges juristisches Verfahren, das die Industrie dazu zwingt, ihre Datenschutzrichtlinien grundlegend zu überarbeiten.

Originalquelle: theverge.com