General Motors verdreifacht Code-Zusammenführungen durch KI-Agenten
General Motors' (GM) Autonom-Fahrzeugsparte hat seine Engineering-Workflows um KI-Agenten herum neu gestaltet, was zu einer Verdreifachung der zusammengeführten Pull Requests und weniger Fehlern in späteren Entwicklungsstadien führte.

Die Sparte für autonome Fahrzeuge von General Motors (GM) hat die Effizienz seiner Ingenieursprozesse durch die Integration von KI-Agenten in seine Arbeitsabläufe erheblich gesteigert. Dieser strategische Schritt führte zu einer Verdreifachung der zusammengeführten Pull Requests (merged pull requests), beschleunigten Release-Zyklen und einer Reduzierung von Fehlern, die in späteren Entwicklungsphasen identifiziert wurden.
Rashed Haq, Vizepräsident für autonome Fahrzeuge bei GM, erklärte, dass Softwareentwickler zuvor nur etwa 15% ihrer Zeit mit dem Schreiben von Code verbrachten. Die restlichen 85% wurden für Aufgaben wie die Analyse von Fahrzeugdaten, die Triage von Problemen, die Durchführung von Experimenten und das Testen von Fehlerbehebungen verwendet. KI-Agenten werden nun eingesetzt, um diese nicht-codierungsbezogenen Aktivitäten zu optimieren.
Haq betonte, dass die erheblichen Fortschritte durch die grundlegende Neugestaltung ganzer Engineering-Workflows um KI-Agenten erzielt wurden und nicht durch die einfache Ergänzung von Coding-Assistenten. Er wies darauf hin, dass die Bereitstellung einer reinen Coding-Chatbot die systembedingten Ineffizienzen im gesamten Entwicklungsprozess nicht behebt.
GM's Ansatz beinhaltete die Aufteilung der Entwicklung autonomer Fahrzeuge in verschiedene Schleifen: Softwareentwicklung und -tests in der Simulation, physische Straßentests und die Überwachung nach der Auslieferung. Das Unternehmen identifizierte und automatisierte den längsten Engpass in jeder Schleife. KI-Agenten erhielten über angepasste Server Zugang zu GMs internen Werkzeugen und Petabytes an Daten und wurden durch spezifische Anweisungsdokumente zur Aufgabenausführung geleitet.