Bundestag verabschiedet Gesetz zur Gebäudemodernisierung
Der Deutsche Bundestag hat ein neues Gesetz beschlossen, das Eigentümern mehr Wahlfreiheit bei der Wahl ihrer Heizsysteme einräumt.

Der Deutsche Bundestag hat am Freitag das Gebäudemodernisierungsgesetz verabschiedet. Mit diesem Schritt vollzieht die Legislative einen Kurswechsel in der Energiepolitik, indem sie die bisherigen Vorgaben bei Heizungsentscheidungen lockert und eine größere technologische Offenheit ermöglicht.
Die stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Sepp Müller und Stephan Stracke, betonten, dass das Gesetz die Investitionssicherheit und die Akzeptanz von Klimaschutzmaßnahmen erhöhen solle. Sie argumentierten, dass Eigentümer besser als der Staat beurteilen könnten, welche Heizungslösung für ihre Gebäude wirtschaftlich und technisch sinnvoll sei.
Das Gesetz tritt an die Stelle der zuvor stark kritisierten Heizungsvorgaben. Durch die Einbindung von Maßnahmen wie Grüngas-Quoten und dem Einsatz biogener Energieträger soll die Einhaltung der Klimaziele sichergestellt werden, ohne die Bezahlbarkeit für die Bürger zu gefährden.