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Technologie

Konsortium entwickelt KI-Backbone für FCAS

Das BAAINBw hat die Entwicklung einer KI-Infrastruktur für das Future Combat Air System an ein Konsortium aus Helsing, Rohde & Schwarz und IBM vergeben.

3. November 2026
Konsortium entwickelt KI-Backbone für FCAS

Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat das HIS-Konsortium mit der Bereitstellung eines KI-Backbones für das Future Combat Air System (FCAS) beauftragt. Zu dem Konsortium zählen das Unternehmen Helsing, die Schönhofer Sales and Engineering (SSE) – ein Unternehmen von Rohde & Schwarz – sowie die IBM Deutschland GmbH.

Das Projekt ist Teil der multinationalen Initiative FCAS, an der Deutschland, Frankreich und Spanien beteiligt sind, um ein System der nächsten Generation für die Luftverteidigung zu entwickeln. Das KI-Backbone soll als plattformübergreifende Entwicklungsumgebung dienen, die es ermöglicht, KI-gestützte Anwendungen für die Missionsplanung und Sensordatenanalyse schneller zu entwickeln und in das Next Generation Weapon System (NGWS) zu integrieren.

Die Partner bringen unterschiedliche Fachkompetenzen ein: Helsing steuert Know-how für Verteidigungs-KI bei, während SSE seine Expertise in der Datenanalyse und Echtzeitsystemen einbringt. IBM stellt die notwendige Cloud-Infrastruktur bereit, um den hohen Anforderungen an Sicherheit, Skalierbarkeit und Flexibilität bei militärischen Anwendungen gerecht zu werden.

Originalquelle: rohde-schwarz.com