Verbraucher wollen KI-Shopping, aber mit Kontrolle
Deutsche Konsumenten sind an KI-gestütztem Handel interessiert, betonen aber die Notwendigkeit von persönlicher Kontrolle und Datensicherheit.

Deutsche Verbraucher zeigen Interesse an agentic commerce, bei dem künstliche Intelligenz (KI) beim Einkaufen unterstützt. Sie legen jedoch großen Wert auf Kontrolle und Transparenz im Prozess. Eine neue Studie zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen bereit ist, KI als Einkaufsassistenten zu nutzen, äußert aber Bedenken hinsichtlich potenzieller Risiken bei der Datensicherheit und der Verwendung persönlicher Informationen.
Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Verbraucher zwar das Potenzial von agentic commerce zur Verbesserung des Einkaufserlebnisses erkennen, sich aber auch Sorgen darüber machen, wer die Käufe tatsächlich tätigt und wer für die Bezahlung verantwortlich ist. Die Notwendigkeit von Transparenz und die Möglichkeit, in KI-gesteuerte Entscheidungen einzugreifen, sind von größter Bedeutung. Laut einer Umfrage von Riverty fordern 70 Prozent der Befragten die Möglichkeit, KI-initiierte Käufe zu überprüfen und zu genehmigen, bevor diese endgültig bestätigt werden.
Agentic commerce wird voraussichtlich die E-Commerce-Landschaft neu gestalten, indem es personalisiertere und effizientere Einkaufserlebnisse ermöglicht. KI kann Konsumpräferenzen und Kaufhistorie analysieren, Produkte vorschlagen und sogar Einkäufe automatisch tätigen. Diese Entwicklung erfordert jedoch ein hohes Maß an Vertrauen in die Technologie und ihre Sicherheitsmaßnahmen.
Riverty betont, dass der Aufbau von Verbrauchervertrauen von größter Bedeutung ist. Das Unternehmen schlägt vor, dass die Bereitstellung klarer Prozesse und die Sicherstellung, dass sich die Verbraucher kontrolliert fühlen, entscheidend sind. Riverty ist davon überzeugt, dass die Balance zwischen technologischen Fortschritten und den Bedürfnissen der Verbraucher der Schlüssel zum Erfolg von agentic commerce in Deutschland sein wird.