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Fertigung

Bundesverteidigungsminister testet KI-Qualitätskontrolle von LMIS AG

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat gestern die LMIS AG besucht und eine KI-gestützte Software zur automatisierten Qualitätsprüfung in der Fertigung getestet. Das System erkannte fehlerhafte Teile in Sekundenschnelle.

27. Juli 2026
Bundesverteidigungsminister testet KI-Qualitätskontrolle von LMIS AG

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius besuchte gestern das Coppenrath INNOVATION CENTRE in Osnabrück. Dort präsentierte die LMIS AG eine selbst entwickelte KI-Software, die die optische Qualitätsprüfung in der Fertigung automatisiert.

Pistorius legte zwei Zangen des Herstellers KNIPEX in den Demonstrator, einwandfreie und fehlerhafte. Die KI der LMIS AG analysierte die Bilddaten und identifizierte das fehlerhafte Paar in Sekundenbruchteilen. Der Minister zeigte sich beeindruckt von der Geschwindigkeit und erkundigte sich nach den Einsatzmöglichkeiten in der laufenden Produktion.

Laut LMIS AG lernt die Software ausschließlich anhand gut gefertigter Teile, ohne dass eine Fehlerdatenbank oder aufwändiges Anlernen nötig ist. Das System unterscheidet echte Fehler von natürlichen Materialschwankungen und erreichte in Tests eine Erkennungsrate von 98,5 Prozent für korrekte Teile. Die Integration in Produktionslinien erfordert reproduzierbare Aufnahmebedingungen und eine geeignete Softwareumgebung.

Für Unternehmen bietet LMIS AG einen transportablen Demonstrator an, mit dem die Funktionsweise der Software direkt vor Ort beim Kunden vorgeführt werden kann. Dies soll die Vorteile der KI-gestützten Qualitätskontrolle in der Produktion verdeutlichen.

Originalquelle: lmis.de