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KfW Research: Gründer werden in Deutschland jünger

Das Durchschnittsalter von Existenzgründern in Deutschland sank 2024 auf 34,4 Jahre. Die Gesamtzahl der Gründungen stieg leicht gegenüber dem Vorjahr.

27. Juli 2026
KfW Research: Gründer werden in Deutschland jünger

Das Durchschnittsalter von Existenzgründern in Deutschland ist im Jahr 2024 auf einen historischen Tiefstand von 34,4 Jahren gesunken. Dies geht aus dem aktuellen KfW-Gründungsmonitor hervor. Der Anteil junger Gründer im Alter von 18 bis 29 Jahren erreichte mit 39 Prozent einen neuen Rekordwert.

Der Trend zur Verjüngung ist laut der Studie vor allem auf einen Rückgang bei Gründern in älteren Altersgruppen zurückzuführen. So lag der Anteil der 40- bis 49-Jährigen nur noch bei 16 Prozent, der Anteil der über 50-Jährigen bei 12 Prozent.

Insgesamt gab es 2024 eine leichte Zunahme der Gründungsaktivität. Die Zahl der Existenzgründungen stieg um drei Prozent auf 585.000. Haupttreiber dieser Entwicklung waren Gründungen im Nebenerwerb, während die Zahl der Vollerwerbsgründungen leicht zurückging.

Obwohl die Gesamtzahl der Gründungen leicht gestiegen ist, warnen die Forscher vor einer generellen Abschwächung der Gründungstätigkeit seit der Jahrtausendwende. Faktoren wie die wirtschaftliche Lage und die Förderung von Unternehmergeist in der Bildung seien entscheidend für die zukünftige Entwicklung.

Originalquelle: kfw.de