Deutsche Umwelthilfe stoppt Greenwashing bei Red Bull
Red Bull hat der Deutschen Umwelthilfe (DUH) eine Unterlassungserklärung gegeben und wird die Aussage „Netto-Null-Emissionen bis 2040“ zukünftig nicht mehr verwenden.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat Red Bull nach eigenen Angaben dazu gebracht, die irreführende Werbeaussage „Netto-Null-Emissionen bis 2040“ nicht mehr zu verwenden. Red Bull Germany GmbH & Co. KG hat im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben.
Die DUH hatte dem Getränkekonzern vorgeworfen, Verbraucher durch intransparente Zukunftsvorhersagen zu täuschen und gleichzeitig auf umweltschädliche Einwegdosen zu setzen. Laut DUH liegen keine nachvollziehbaren Maßnahmen vor, wie Red Bull seine Klimaziele erreichen will.
Die Organisation kritisiert zudem die Pläne von Red Bull zum Bau einer neuen Dosenproduktion in Brandenburg, da dies im Widerspruch zu Umweltschutzbemühungen stehe. Die DUH fordert Red Bull auf, auf klimafreundliche Mehrwegverpackungen umzusteigen, um einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Die DUH bezeichnet die Einweg-Aluminiumdose als eine der klimaschädlichsten Getränkeverpackungen aufgrund des hohen Energieverbrauchs bei Herstellung und Recycling sowie der Verwendung von Neumaterialien.