KfW und Bund erweitern Förderungen für Energie- und Ressourceneffizienz in Unternehmen
Die Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft wird zum 1. November 2021 angepasst und erweitert. Ziel ist es, Unternehmen stärker bei Investitionen in Energie- und Ressourceneffizienz sowie Transformationskonzepte zu unterstützen.

Die Bundesrepublik Deutschland und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erweitern das Förderprogramm für Energieeffizienz in der Wirtschaft ab dem 1. November 2021. Angesichts der ambitionierteren Energie- und Klimaziele des Bundes liegt der Fokus nun verstärkt auf Energie- und Ressourceneffizienz in Unternehmen.
Die Förderbedingungen für Energieeffizienzmaßnahmen werden verbessert. Neu hinzu kommen Förderoptionen für Ressourceneffizienz, also die Reduzierung des Materialeinsatzes in Unternehmen, sowie für Transformationskonzepte. Die Förderung erfolgt über zinsgünstige Kredite in Kombination mit Tilgungszuschüssen aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).
Das Programm deckt Maßnahmen in Querschnittstechnologien, Prozesswärme aus erneuerbaren Energien, Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Sensortechnik sowie Energiemanagement-Software ab. Der maximale Kredithöchstbetrag pro Vorhaben liegt bei 25 Millionen Euro. Antragsberechtigt sind Unternehmen jeder Größe. Zur stärkeren Anreizsetzung steigt der maximal mögliche Tilgungszuschuss von bisher 10 Millionen auf 15 Millionen Euro, abhängig vom Investitionsvorhaben.
Zusätzlich zu den KfW-Krediten mit Tilgungszuschuss bietet das Bundesprogramm auch direkte Investitionszuschüsse vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) an. Ferner können Unternehmen Zuschüsse bis zu 80.000 Euro für die Planung und Umsetzung ihrer individuellen Transformation zur Treibhausgasneutralität beantragen. Anträge können ab dem 1. November 2021 gestellt werden. KfW hat bisher rund 1 Milliarde Euro an Fördermitteln zugesagt.