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Technologie

enthus: Digitale Souveränität als strategischer Faktor für Unternehmen

Der IT-Dienstleister enthus GmbH aus Deutschland betont die wachsende Bedeutung digitaler Souveränität für europäische Unternehmen angesichts des US CLOUD Acts und der Schrems-II-Entscheidung.

28. September 2026
enthus: Digitale Souveränität als strategischer Faktor für Unternehmen

Der deutsche IT-Dienstleister enthus GmbH hebt die zunehmende Bedeutung digitaler Souveränität für europäische Unternehmen hervor. Angesichts des US CLOUD Acts, des Schrems-II-Urteils und geopolitischer Unsicherheiten sehen sich Unternehmen einer wachsenden Abhängigkeit von US-Hyperscalern gegenüber, was ein strategisches Risiko darstellt.

Digitale Souveränität beschreibt die Fähigkeit eines Unternehmens, selbstbestimmt über seine Daten, Systeme und digitale Infrastruktur zu verfügen. Dies umfasst die Kontrolle über den Speicherort der Daten, technologische Unabhängigkeit, operative Kontrolle, Rechtssicherheit und Resilienz der Systeme.

Eine souveräne Cloud-Infrastruktur bedeutet in der Praxis, dass Unternehmensdaten in deutschen Rechenzentren gespeichert und verarbeitet werden, die von deutschen oder europäischen Rechtssubjekten betrieben werden. Dies schützt vor dem Zugriff gemäß dem US CLOUD Act oder ähnlichen ausländischen Gesetzen. enthus bietet mit seiner enthus cloud, basierend auf HPE GreenLake-Technologie, eine Lösung, die ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben wird.

enthus plädiert für einen hybriden Ansatz: Geschäftskritische und souveränitätsrelevante Workloads werden auf eigener oder souveräner Infrastruktur betrieben, während weniger sensible und skalierbare Workloads in der Public Cloud platziert werden können. HPE GreenLake ermöglicht dabei eine einheitliche Verwaltung und Kostentransparenz über alle Umgebungen hinweg.

Originalquelle: enthus.de