Kabinett beschließt Datacenter-Strategie für technologische Souveränität
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion kommentiert die neue nationale Rechenzentrumsstrategie. Sie betont, dass technologische Souveränität entscheidend für die Zukunft des Landes ist.

Berlin – Das Bundeskabinett hat die nationale Rechenzentrumsstrategie verabschiedet. Ralph Brinkhaus, Sprecher der Arbeitsgruppe Digitales und Staatsmodernisierung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, erklärte, die technologische Souveränität sei entscheidend für die zukünftige Entwicklung Deutschlands.
„Technologische Souveränität wird unsere Zukunft ganz wesentlich entscheiden“, sagte Brinkhaus. Er bezeichnete die Strategie als einen Plan, der Deutschland geopolitisch voranbringen könne. Brinkhaus betonte jedoch, dass nur auf dem Papier bestehende Pläne nicht ausreichen würden und eine schnelle, konsequente Umsetzung nun erforderlich sei.
Die CDU/CSU-Fraktion sieht die Bundesregierung in der Pflicht, die Umsetzung der Strategie sicherzustellen. Die Fraktion vertritt die Ansicht, dass Deutschland seine Unabhängigkeit durch seine kritische digitale Infrastruktur gewährleisten muss.
Die Strategie zielt darauf ab, den Bau und Betrieb von Rechenzentren im Inland zu fördern, die Abhängigkeit von ausländischen Anbietern zu verringern und Deutschlands Fähigkeit zur Verwaltung seiner eigenen digitalen Daten zu stärken. Ziel ist die Verbesserung der Datensicherheit und der digitalen Autonomie innerhalb Europas.