Immobilienpreise in Deutschland 2025 gestiegen – regionale Unterschiede
Die Angebotspreise für Wohnimmobilien in Deutschland sind Ende 2025 moderat gestiegen. Bundesweit erhöhten sich die Preise um 4,6 Prozent im Jahresvergleich, die Entwicklung fiel je nach Stadt jedoch unterschiedlich aus.

Die Angebotspreise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im vierten Quartal 2025 weiter gestiegen. Laut immowelt verteuerten sich Bestandswohnungen um 1,3 Prozent und Einfamilienhäuser um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal.
Auf Jahresbasis ergibt sich ein Plus von 4,6 Prozent für Wohnungen und 2,0 Prozent für Häuser. Zwar liegen die Preise im bundesweiten Schnitt noch unter dem Höchststand von 2022, die aktuelle Dynamik lässt jedoch eine baldige Wiederholung dieses Niveaus erwarten.
Besonders in den größten deutschen Städten setzte sich der Preisanstieg fort. München, Hamburg und Frankfurt am Main verzeichneten Zuwächse. Berlin zeigte eine Seitwärtsbewegung, während Köln leichte Preisrückgänge verzeichnete.
Deutlich dynamischer entwickelten sich hingegen günstigere Standorte wie Dresden, Essen, Düsseldorf und Nürnberg. Dies könnte auf eine Verlagerung der Nachfrage in preisgünstigere Regionen hindeuten.
Die Erschwinglichkeit von Wohneigentum hat sich 2025 spürbar verschlechtert. Gestiegene Zinsen und Kaufpreise führten zu einem Rückgang der Kaufkraft um rund 7,6 Prozent.