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Personalausweis teurer – Erleichterungen für Ältere geplant

Ein neuer Personalausweis kostet seit Februar 46 Euro. Für Personen unter 24 Jahren beträgt die Gebühr 27,60 Euro. Ältere über 70 Jahre sollen künftig Erleichterungen bei der Beantragung erhalten.

24. September 2026
Personalausweis teurer – Erleichterungen für Ältere geplant

Seit Februar 2026 ist die Gebühr für einen neuen deutschen Personalausweis auf 46 Euro gestiegen, zuvor lag sie bei 37 Euro. Für Antragsteller unter 24 Jahren sinkt die Gebühr auf 27,60 Euro, ihre Ausweise sind jedoch nur sechs Jahre gültig.

Als Begründung für die Preiserhöhung wurden gestiegene Herstellungs- und Personalkosten angeführt. Die Kosten für vorläufige Personalausweise und Reisepässe bleiben unverändert.

Parallel dazu sind Erleichterungen für ältere Bürger geplant. Personen, die bei der Ausstellung ihres letzten Personalausweises bereits 70 Jahre oder älter waren, müssen diesen zukünftig nicht mehr alle zehn Jahre erneuern. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenden Agenda zum Bürokratieabbau.

Auch für Reisepässe sind Vereinfachungen vorgesehen, wie etwa die Abschaffung der Pflicht zur Adressänderung nach einem Umzug. Die Inkraftsetzung dieser Änderungen wird frühestens für die zweite Jahreshälfte erwartet.

Diskutiert wird zudem die Online-Beantragung einer neuen PIN für den Personalausweis. Bund und Länder streiten darüber, ob dies als kostenpflichtiger Online-Dienst angeboten werden kann oder ob ein persönlicher Behördengang weiterhin zwingend erforderlich ist. Die Länder beharren derzeit auf letzterem.

Originalquelle: adac.de