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Technologie

Deutsche Mittelständler gut für KI aufgestellt

Dr. Marius Biederbach, KI-Leiter der Stern-Wywiol Gruppe, betont pragmatische KI-Implementierung und widerspricht Vorurteilen mangelnder Dynamik im Mittelstand.

11. Juli 2026
Deutsche Mittelständler gut für KI aufgestellt

Künstliche Intelligenz ist für deutsche mittelständische Unternehmen kein Zukunftsthema mehr. Viele Unternehmen testen erste Anwendungsfälle und bauen interne Strukturen auf, um KI gewinnbringend in Prozessen, Produkten und Entscheidungen einzusetzen.

Marius Biederbach, Digital Transformation Manager & Lead AI bei der Stern-Wywiol Gruppe, teilt seine Einblicke. Seine Forschung ergab, dass digitale Technologie etablierte Unternehmen nicht zwingend bedroht, sondern ihre Position durch Innovationskooperationen und aktive Integration stärken kann.

Biederbach ist überzeugt, dass der Mittelstand schneller und pragmatischer agiert als oft angenommen. Die größte Hürde sei jedoch die Datenqualität und -verfügbarkeit. Weitere zentrale Herausforderungen seien die Klärung von Strukturen und Verantwortlichkeiten sowie IT-Sicherheit und Datenschutz.

"Starten Sie, lernen Sie und entwickeln Sie die Strukturen im Tun – nicht umgekehrt", rät Biederbach. Er warnt davor, auf das perfekte Modell, die perfekte Datenbank oder das perfekte Governance-Dokument zu warten, da die Technologie schneller fortschreitet, als jede Strategie mithalten kann.

Konkrete KI-Anwendungen bei Stern-Wywiol umfassen von Mitarbeitern erstellte interne Chatbots und ein skalierbares "Product Finder"-Tool, das Produktdaten und Rezepturen konsolidiert. Diese zielen darauf ab, die Produktivität zu steigern, Kundenanfragen schneller zu beantworten und internes Know-how zu sichern.

Originalquelle: scavenger-ai.com