Geringe Impfquote im Fokus: Apotheken ziehen Bilanz zur „Langen Nacht des Impfens“
Am 8. Oktober 2025 luden zahlreiche deutsche Apotheken zur „Langen Nacht des Impfens“ ein. Die Aktion erzeugte ein breites Medienecho und thematisierte die Notwendigkeit, Impflücken in der Bevölkerung zu schließen.

Im Rahmen der „Langen Nacht des Impfens“ am 8. Oktober 2025 boten Apotheken in ganz Deutschland Grippe- und Corona-Impfungen bis in den späten Abend an. ABDA-Präsident Thomas Preis warnte in diesem Zusammenhang vor den Gefahren der Impfmüdigkeit und forderte einen Schulterschluss zwischen Ärzteschaft und Apothekern, um die Prävention in der Bevölkerung zu stärken.
Das breite Medienecho, von überregionalen Sendern wie dem WDR und der ARD bis hin zu Lokalmedien, spiegelte das öffentliche Interesse an niederschwelligen Gesundheitsangeboten wider. Berichte in Zeitungen wie der Rheinischen Post unterstrichen die Bedeutung der erweiterten Öffnungszeiten für Berufstätige. Auch politische Entscheidungsträger, darunter das Gesundheitsministerium von Baden-Württemberg, unterstützten die Aktion durch aktive Kommunikation der Terminangebote.
Die mediale Resonanz unterstreicht die Rolle der Apotheken als wichtige Anlaufstellen im präventiven Gesundheitswesen. Das Ziel der Aktion, die Impfquoten durch erweiterte Verfügbarkeit zu steigern, bleibt ein zentraler Bestandteil der aktuellen gesundheitspolitischen Debatte in Deutschland.