Apothekerschaft fordert Nachbesserungen bei Reformplänen
Auf dem Deutschen Apothekertag in Düsseldorf haben über 300 Delegierte eine Resolution verabschiedet, die eine Überarbeitung der geplanten Apothekenreform fordert.

Vom 16. bis 18. September 2025 fand in Düsseldorf der Deutsche Apothekertag statt, bei dem über 300 Delegierte aus 17 Apothekerkammern und 17 Apothekerverbänden über die Zukunft des Berufsstandes debattierten. Im Mittelpunkt der Hauptversammlung standen die wirtschaftliche und politische Ausrichtung der Apotheken sowie die kontrovers diskutierte Apothekenreform.
ABDA-Präsident Thomas Preis und Hauptgeschäftsführer Dr. Sebastian Schmitz eröffneten die Veranstaltung mit Lageberichten, die den Druck auf die Branche verdeutlichten. Auch Bundesgesundheitsministerin Nina Warken nahm an der Eröffnung teil, um die Regierungspläne vorzustellen. Die Debatte spiegelte die unterschiedlichen Auffassungen zwischen dem Ministerium und der Berufsvertretung wider.
Zum Abschluss der Veranstaltung verabschiedeten die Delegierten eine Resolution, die das Bundesgesundheitsministerium dazu auffordert, an den vorliegenden Reformplänen substanzielle Nachbesserungen vorzunehmen. Der Berufsstand pocht zudem auf eine zügige Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Maßnahmen, um die flächendeckende Arzneimittelversorgung langfristig zu sichern.