📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Professionelle Dienstleistungen

ND kritisiert FAZ-Bericht über SUV-Vorlieben von Grünen-Wählern

Die Zeitung nd.DerTag / nd.DieWoche wirft konservativen Medien vor, Umfragedaten falsch zu interpretieren und Grünen-Wählern eine übermäßige SUV-Affinität zuzuschreiben.

19. Juni 2026
ND kritisiert FAZ-Bericht über SUV-Vorlieben von Grünen-Wählern
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Die Zeitung nd.DerTag / nd.DieWoche hat einen Artikel veröffentlicht, der konservative Medien scharf kritisiert. Im Zentrum steht die Vorhaltung, Umfragedaten bewusst falsch auszulegen, um eine vermeintliche SUV-Affinität von Wählern der Grünen (Bündnis 90/Die Grünen) zu konstruieren.

Konkret nimmt die Kritik Bezug auf einen Bericht der FAZ mit der Überschrift „Die Liebe der Grünen zum SUV“. Dieser suggerierte, eine Umfrage belege, dass ausgerechnet die Klientel der Grünen am liebsten Geländewagen kaufe. Derartige Darstellungen führen laut nd.DerTag / nd.DieWoche zu Vorwürfen der Doppelmoral in rechten Kreisen.

Die Redaktion von nd.DerTag / nd.DieWoche legt dar, dass die Interpretation der FAZ auf einer fehlerhaften Methodik beruht. Die zugrundeliegende Umfrage beziehe sich nicht auf alle Grünen-Wähler, sondern nur auf eine kleine Teilgruppe: Personen, die innerhalb des letzten Jahres ein Auto gekauft haben oder dies in den nächsten sechs Monaten planen. Die große Mehrheit der Wähler, die ältere Fahrzeuge nutzen oder kein Auto besitzen, sei nicht erfasst worden.

Diese selektive Darstellung führe somit zu einem verzerrten Bild und diene der politischen Diskreditierung der Grünen. Die FAZ-Behauptung, jeder sechste Grünen-Sympathisant besitze einen Geländewagen, basiere lediglich auf einer Quote von 16,3 Prozent innerhalb dieser eng gefassten Stichprobe.

Der Artikel im nd.DerTag / nd.DieWoche schließt mit der Feststellung, dass solche falschen Darstellungen und die Fokussierung auf persönliche Lebensstile ein Mittel seien, um strukturelle politisch-ökologische Veränderungen zu verhindern und von den eigentlichen politischen Debatten abzulenken.

Originalquelle: nd-aktuell.de