Psychologenverband äußert sich zu digitaler Gewalt und Gesundheitsdatengesetzgebung
Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) hat Stellungnahmen und Resolutionen zu digitaler Gewalt, Innovationen im Gesundheitsdatenumfeld und dem Schutz von Kindern veröffentlicht.

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) hat eine Reihe von Stellungnahmen und Resolutionen veröffentlicht, die sich mit wichtigen gesellschaftlichen Themen und Herausforderungen des digitalen Zeitalters befassen. Der Verband äußerte sich besorgt über die Zunahme digitaler Gewalt und forderte verstärkte rechtliche Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung.
Besonders kommentierte der BDP den Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz, der den zivil- und strafrechtlichen Schutz vor digitaler Gewalt stärken soll. Der Verband befasste sich auch mit dem Gesetzesentwurf für Daten und digitale Innovationen im Gesundheitswesen, wobei der Fokus auf dem Datenschutz und der Rolle der Psychologie im digitalen Gesundheitssektor lag.
Darüber hinaus betonte der BDP die Notwendigkeit, Kinder und Jugendliche vor schädlichen Auswirkungen sozialer Medien zu schützen. Eine im April 2026 verabschiedete Resolution fordert eine wirksame Regulierung der Social-Media-Nutzung. Zudem äußerte der Verband Bedenken hinsichtlich möglicher Kürzungen bei Psychotherapieangeboten und setzt sich für die Sicherstellung der psychotherapeutischen Versorgung ein.
Diese Stellungnahmen verdeutlichen das Engagement des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen in der öffentlichen Debatte und seine Bemühungen, die Gesetzgebung, insbesondere in den Bereichen digitale Entwicklung und psychische Gesundheit, zu beeinflussen.