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Verbraucher

Bundesländer fordern Verbot von Einweg-E-Zigaretten

Die Umweltminister der deutschen Länder haben die Bundesregierung aufgefordert, ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten zügig umzusetzen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) unterstützt die Forderung und drängt auf schnelle Maßnahmen.

25. September 2026
Bundesländer fordern Verbot von Einweg-E-Zigaretten

Die Umweltministerinnen und -minister der deutschen Bundesländer haben die Bundesregierung aufgefordert, das angekündigte Verbot von Einweg-E-Zigaretten zeitnah umzusetzen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt diesen Beschluss der Länder und fordert die Bundesregierung auf, eine rechtssichere Verbotsregelung schnell vorzulegen.

DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz erklärte, dass die Bundesregierung der Aufforderung der Länder nach einem schnellen Produktverbot von Einweg-E-Zigaretten sofort nachkommen sollte. In Deutschland fielen jährlich mehr als 60 Millionen dieser Produkte als Abfall an. Die bunten Einweg-Vapes würden insbesondere Jugendliche zur Nikotinsucht verleiten und bei falscher Entsorgung Brände sowie Umweltbelastungen verursachen.

Metz kritisierte die Zuständigkeitsdebatten und betonte, dass ein Verbot längst hätte im Tabakerzeugnis- oder Elektrogesetz verankert werden können. Sie verwies darauf, dass andere europäische Länder wie Belgien, Frankreich, Großbritannien oder die Schweiz die Wegwerfprodukte bereits verboten hätten. Die DUH fordert den Bundeskanzler auf, ein verantwortliches Ressort sowie einen verbindlichen Zeitplan für ein Verbot festzulegen.

Das von den Ländern geforderte Verbot zielt darauf ab, das Müll-, Brand- und Gesundheitsproblem im Zusammenhang mit Einweg-E-Zigaretten zu lösen. Die DUH hebt hervor, dass jede weitere Verzögerung die Problematik verschärft.

Originalquelle: duh.de