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Verbraucher

BVTE: Jugendschutz muss auf Fakten basieren – Konsum langfristig rückläufig

Der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) betont angesichts neuer Statistiken, dass der Tabakkonsum Jugendlicher langfristig sinkt. Der Verband plädiert für sachliche Debatten statt neuer Verbote und Steuererhöhungen.

3. Juni 2026
BVTE: Jugendschutz muss auf Fakten basieren – Konsum langfristig rückläufig

Berlin, 2. Juni 2026 – Der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) hat die Debatte um Tabak- und Nikotinprodukte versachlicht. Laut Verband bestätigen aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes und des Bundesinstituts für öffentliche Gesundheit (BIÖG) einen langfristig rückläufigen Trend beim Konsum von Tabak und Nikotinprodukten durch Minderjährige und junge Erwachsene.

Angesichts wiederholter Forderungen nach Steuererhöhungen und neuen Verboten kritisiert BVTE-Hauptgeschäftsführer Jan Mücke: „Stattdessen müssen die Zahlen sachlich bewertet werden, um eine echte Stärkung des Jugendschutzes zu erreichen.“ Die aktuellen Daten gäben keinen Anlass für weitere Verbote.

Die Mikrozensus-Daten des Statistischen Bundesamts zeigen für 15- bis 17-Jährige einen Rückgang auf 5,0 Prozent Raucher im Jahr 2025. Die BIÖG-Drogenaffinitätsstudie gibt für 12- bis 17-Jährige mit 7,9 Prozent in den letzten 30 Tagen einen ähnlichen Wert an. Die Studie verzeichnet insgesamt einen Rückgang des Konsums von Tabakzigaretten und anderen nikotinhaltigen Produkten bei Minderjährigen und jungen Erwachsenen.

Der BVTE empfiehlt statt weiterer Verbote gezielte Kontrollen und verschärfte Strafen bei Verstößen, um den Verkauf an Jugendliche zu unterbinden. Die Regulierung von beispielsweise nikotinfreien Beuteln könnte laut Verband den Schwarzmarkt eindämmen und Erwachsenen eine legale, schadstoffärmere Alternative bieten.

Originalquelle: bvte.de