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Einzelhandel

Vape-Schwarzmarkt in Deutschland wächst – BVTE erweitert Meldeportal

Der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) erweitert sein Meldeportal für illegale Vape-Produkte angesichts eines wachsenden Schwarzmarktes für E-Zigaretten in Deutschland.

3. Juni 2026
Vape-Schwarzmarkt in Deutschland wächst – BVTE erweitert Meldeportal

Berlin – Der illegale Handel mit sogenannten Vapes hat sich in Deutschland zu einem erheblichen Problem entwickelt. Laut Studien stammt nahezu jede zweite konsumierte Einweg-E-Zigarette vom Schwarzmarkt, entspricht oft nicht gesetzlichen Vorgaben und birgt Risiken für Verbraucher. Trotz Verboten werden illegale Vapes in vielen Verkaufsstellen offen oder unter der Ladentheke angeboten und an Minderjährige ohne Alterskontrollen verkauft.

Um diesem Problem entgegenzuwirken, erweitert der Bundesverband der Tabakwirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE) anlässlich des Weltnichtrauchertages sein Meldeportal Vape-kontrolle.de um das Bundesland Bremen. Bürger können nun Verstöße gegen den Jugendschutz und den Handel mit illegalen Einweg-E-Zigaretten einfach melden. Die Informationen werden automatisch an die zuständigen Behörden weitergeleitet.

Der BVTE zielt darauf ab, die Behörden bei der Bekämpfung des illegalen Handels und der Verhinderung von Verkäufen an Minderjährige zu unterstützen. Laut Verband verursachte der illegale Handel im Jahr 2025 Steuerausfälle von über 26 Millionen Euro. Der BVTE fordert entschlossenere Maßnahmen und strengere Sanktionen gegen Rechtsverstöße seitens der Politik und Behörden.

Die Organisation hebt zudem das Problem mit tabakfreien Nikotinbeuteln hervor, die in Deutschland praktisch verboten sind, aber von rund 1,4 Millionen Erwachsenen über informelle Kanäle ohne staatliche Kontrolle konsumiert werden. Der BVTE fordert eine rechtssichere Regulierung mit Nikotinobergrenzen und klaren Kennzeichnungsvorschriften, um den Schwarzmarkt einzudämmen und Steuereinnahmen zu sichern.

Originalquelle: bvte.de