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Verbraucher

R+V-Studie 2026: Wirtschaftliche Sorgen und steigende Lebenshaltungskosten dominieren

Die Deutschen blicken laut einer neuen R+V-Studie mit Sorge auf das Jahr 2026. Ängste vor wirtschaftlicher Instabilität, steigenden Preisen und Steuererhöhungen sind am weitesten verbreitet.

3. Oktober 2026
R+V-Studie 2026: Wirtschaftliche Sorgen und steigende Lebenshaltungskosten dominieren

Die wirtschaftliche Lage und die steigenden Lebenshaltungskosten sind die größten Sorgen der Deutschen im Jahr 2026. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung der R+V Versicherung hervor.

Angeführt wird die Liste der Ängste von der Befürchtung, dass das Geld dauerhaft nicht zum Leben reicht. Dies gaben 59 Prozent der Befragten an. Gleichzeitig fürchten sich ebenso viele (59 Prozent) vor weiter steigenden Preisen für Waren und Dienstleistungen. Ebenfalls mehr als die Hälfte der Bevölkerung (53 Prozent) sorgt sich vor Steuererhöhungen oder Leistungskürzungen des Staates.

Ein besorgniserregender Trend ist die deutlich gestiegene Angst vor einer Rezession. Diese Sorge nahm im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozentpunkte zu und betrifft nun mehr als die Hälfte der Befragten. Dies ist der stärkste Anstieg einer einzelnen Angst in der diesjährigen Studie.

Auch das Thema Wohnen bereitet vielen Sorgen: Jeder zweite Befragte fürchtet, dass Wohnraum unbezahlbar wird. Darüber hinaus bleiben Sorgen im Zusammenhang mit Migration bestehen, beispielsweise die Befürchtung einer Überforderung staatlicher Systeme oder gesellschaftlicher Spannungen durch Zuwanderung.

Originalquelle: ruv.de