Bundeswehr bestellt 200 Puma-Schützenpanzer
Rheinmetall und KNDS werden 200 Puma-Schützenpanzer an die Bundeswehr liefern. Der Vertrag hat ein Volumen von rund 4,2 Milliarden Euro.

Die Bundeswehr wird ihre Flotte von Puma-Schützenpanzern aufstocken. Dazu hat die Projekt System & Management GmbH (PSM), ein Joint Venture von Rheinmetall und KNDS Deutschland, einen Auftrag über die Lieferung von 200 Puma-Schützenpanzern erhalten.
Der Vertrag, der im Januar 2026 in Kraft tritt, erweitert einen bestehenden Rahmenvertrag, der ursprünglich 50 Fahrzeuge umfasste. Das gesamte Bruttovolumen der Beschaffung beläuft sich auf rund 4,2 Milliarden Euro. Die Kosten werden zu gleichen Teilen zwischen Rheinmetall und KNDS aufgeteilt. Die Auslieferung der ersten Fahrzeuge ist für Mitte 2028 geplant.
Der Auftrag beinhaltet auch die Beschaffung von Schutzmodulen und Lagerbehältern. Zudem ist eine Anpassung auf den S2-Baustand bis Mitte 2026 vorgesehen, um zusätzliche Fähigkeiten wie die Drohnenabwehr zu integrieren.
Der Puma-Schützenpanzer ist das Hauptwaffensystem der deutschen Panzergrenadiere und gilt als eines der leistungsfähigsten und modernsten Systeme seiner Art weltweit. Er bietet Platz für eine neunköpfige Besatzung sowie sechs Soldaten und verfügt über ein fortschrittliches Schutzkonzept sowie die Fähigkeit zur vernetzten Operationsführung.