WIN-Initiative: 2,64 Milliarden Euro für Wachstums- und Innovationskapital in Deutschland
Die deutsche "Wachstums- und Innovationskapital für Deutschland" (WIN)-Initiative hat ihre erste Erfolgsbilanz vorgelegt. Bis Ende 2025 wurden bereits 2,64 Milliarden Euro von teilnehmenden Unternehmen und Verbänden für Investitionen in junge, innovative deutsche Unternehmen zugesagt.

Die im September 2024 gestartete WIN-Initiative, eine Kooperation zwischen der Bundesregierung, der KfW sowie zahlreichen Unternehmen und Verbänden, hat erste Ergebnisse erzielt. Dem aktuellen Jahresbericht zufolge beliefen sich die Zusagen der beteiligten Akteure bis Ende 2025 auf 2,64 Milliarden Euro. Die Mittel sind für Investitionen in junge, innovative Unternehmen bestimmt. Dies geschieht durch direkte Beteiligungen, über Venture-Capital-Fonds oder Dachfonds. Das Gesamtziel der Initiative ist es, bis 2030 Investitionszusagen in Höhe von 12 Milliarden Euro zu erreichen. Die KfW koordiniert die WIN-Initiative im Auftrag der Bundesregierung. Ein zentraler Bestandteil der WIN-Initiative ist ein Zehn-Punkte-Maßnahmenplan, der darauf abzielt, die Rahmenbedingungen für Start-ups und Wachstumsunternehmen in Deutschland zu verbessern. Mehr als die Hälfte dieser Maßnahmen befinden sich laut Bericht in der Umsetzung oder sind bereits umgesetzt. Die Initiative fördert auch die Zusammenarbeit, unter anderem durch die Einrichtung von "Startup Factories" an Hochschulen in Partnerschaft mit privaten Finanziers. Zudem werden Lösungsansätze für "First-of-a-kind" (FOAK)-Investitionen entwickelt, um die Skalierung neuartiger industrieller Prozesse und Technologien zu unterstützen.