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Gesundheit

Getinge Meldet Starkes Zweites Quartal Mit Hoher Profitabilität

Das Medizintechnikunternehmen Getinge hat seine Ergebnisse für das zweite Quartal vorgelegt, die ein starkes organisches Wachstum, hohe Profitabilität und einen robusten Cashflow aufweisen. Der Gewinn wurde unter anderem durch eine Zollrückerstattung und operative Verbesserungen positiv beeinflusst.

17. Juli 2026
Getinge Meldet Starkes Zweites Quartal Mit Hoher Profitabilität
Bild ist eine KI-generierte Illustration

GÖTEBORG, Schweden – Der Medizintechnikkonzern Getinge AB meldete für das zweite Quartal 2026 ein starkes Finanzergebnis. Der organische Umsatz stieg um 4,6 Prozent und der Auftragseingang um 6,2 Prozent. Die bereinigte EBITA-Marge erreichte 17,6 Prozent, gestützt durch eine Zollrückerstattung von rund 336 Millionen Schwedischen Kronen sowie verbesserte operative Leistungen, einschließlich eines günstigen Produktmixes, Preisanpassungen und Produktivitätssteigerungen.

Der Geschäftsbereich Acute Care Therapies verzeichnete in den meisten Produktkategorien Umsatzwachstum, und der positive Trend bei Verbrauchsmaterialien für die lebenserhaltende ECLS-Therapie setzte sich fort. Der Life-Science-Sektor zeigte gemischte Ergebnisse, wobei die margenstarke Kategorie Sterile Transfer sowohl im Auftragseingang als auch im Umsatz ein zweistelliges Wachstum verzeichnete. Die Investitionsbereitschaft im Pharmasektor war weiterhin von geopolitischer Unsicherheit geprägt.

Im Laufe des Quartals führte Getinge mehrere neue Produkte ein, darunter eine neue Generation im Bereich der endoskopischen Gefäßentnahme (EVH), ein System zur automatisierten Wiederaufbereitung von Endoskopen sowie ein Produkt zur Erweiterung des Fluoreszenzbildgebungsportfolios. Darüber hinaus stärkte die Übernahme von Pennamed, einem britischen Händler für Endoskopieverbrauchsmaterialien, das Infektionspräventionsangebot des Unternehmens.

Getinge bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr 2026, die ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent vorsieht, trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheiten. Das Unternehmen eröffnete zudem ein neues Innovationszentrum in Hamburg, um die Entwicklung intelligenterer und digitalerer perioperativer Arbeitsabläufe zu beschleunigen.

Originalquelle: prnewswire.com