Ghent University nutzt ICP-MS zur Quantifizierung von Mikroplastik und Nanopartikeln
Forscher der Universität Gent setzen Agilents ICP-MS-Technologie zur Messung von Mikroplastik und Nanopartikeln ein und ermöglichen so neue Forschungen zu Materialien und deren Umweltauswirkungen.

Forscher der Universität Gent setzen die ICP-MS-Technologie (Inductively Coupled Plasma Mass Spectrometry) von Agilent Technologies ein, um komplexe analytische Herausforderungen zu bewältigen. Insbesondere das Forschungsteam für Atom- und Massenspektrometrie (A&MS) unter der Leitung von Professor Luc Vanhaecke hat die Triple-Quadrupol-ICP-MS-Instrumente (ICP-QQQ) von Agilent erfolgreich genutzt.
Die Forschungsgruppe hat sich auf die Messung von sowohl künstlichen Nanopartikeln als auch Mikroplastik spezialisiert. Die Analyse von Nanopartikeln, wie z.B. Gold- oder Silbernanopartikeln sowie Siliziumdioxid- und Titandioxidpartikeln, ist technisch anspruchsvoll, aber von Bedeutung für die Lebensmittel-, Konsumgüter- und biomedizinische Industrie. Dank der schnellen Detektionsfähigkeiten der ICP-MS-Instrumente von Agilent hat das Team Methoden entwickelt, die Mikroplastikpartikel bis zu einer Größe von einem Mikrometer detektieren können.
Die Technik ermöglicht auch die Messung des Elementgehalts in einzelnen biologischen Zellen. Die Fähigkeit des Instruments, sehr kurze Signale von Millisekundendauer zu detektieren, ist für diese Anwendungen von entscheidender Bedeutung. Forscher können auch die IntelliQuant-Funktion für eine umfassende Elementanalyse nutzen, bevor sie mit detaillierteren Messungen fortfahren.
Das 8900 ICP-MS-Instrument von Agilent bietet eine Kombination aus hoher Empfindlichkeit, Präzision und schneller Detektion, was für die Analyse einzelner Zellen und Nanopartikel unerlässlich ist. Die Universität nutzt diese Technologie seit 2012, wobei sich die Anwendungen nun auch auf die medizinische Forschung, einschließlich der Messung der Arzneimittelwirksamkeit, erstrecken.