GHIT Fund investiert 6,8 Millionen USD in die Erforschung von Infektionskrankheiten
Der Global Health Innovative Technology Fund fördert neun Forschungsprojekte mit 1,06 Milliarden Yen, um Medikamente gegen Malaria und vernachlässigte Tropenkrankheiten zu entwickeln.

Der in Tokio ansässige GHIT Fund hat am 28. Oktober 2026 Investitionen in Höhe von rund 6,8 Millionen USD für Forschung und Entwicklung im Bereich Infektionskrankheiten angekündigt. Die Mittel fließen in neun Projekte, die sich auf die Entwicklung von Impfstoffen, Therapeutika und Diagnostika konzentrieren.
Die Förderung zielt primär auf die Bekämpfung von Malaria und vernachlässigten Tropenkrankheiten sowie auf das Management aufkommender Bedrohungen wie Ebola ab. Durch die Bereitstellung dieses Kapitals sollen medizinische Lösungen für Regionen beschleunigt werden, die für die kommerzielle Pharmaindustrie häufig keine Priorität darstellen.
Der GHIT Fund ist eine öffentlich-private Partnerschaft, die von der japanischen Regierung, verschiedenen Pharmaunternehmen und der Bill & Melinda Gates Foundation getragen wird. Mit dieser jüngsten Finanzierungsrunde setzt die Organisation ihre Strategie fort, kritische Projekte im Bereich der globalen Gesundheitsversorgung zu unterstützen.